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Do 18.07.: Der Fluch der Dimension und kompakte Modelle im Chip-Design


Donnerstag, 18. Juli 2013, 19:00 Uhr, Zeughaus, Reichlesaal 116
Professor Dr. Tatjana Stykel (Numerische Mathematik), Universität Augsburg

Das Mooresche Gesetz besagt, dass sich die Anzahl der Transistoren auf einem Chip etwa alle 24 Monate verdoppelt. Während der erste Intel-Mikroprozessor (1971) ca. 2.300 Transistoren beinhaltete, werden heutzutage bereits mehrere Milliarden von elektronischen Bauelementen mit kilometerlangen Verbindungsleitungen auf einem einzelnen Mikrochip von nur wenigen Quadratzentimetern Fläche untergebracht. Bei der Modellierung solcher komplexer Halbleiterstrukturen entstehen Gleichungssysteme hoher Dimension, deren numerische Simulation auch moderne Hochleistungsrechner vor große Herausforderungen stellt. Im Vortrag werden mathematische Methoden vorgestellt, welche den Fluch der Dimension brechen können.

 

Der Eintritt ist frei.