FAQ
FAQ steht für Frequently Asked Questions, oder Häufig gestellte Fragen auf Deutsch. Hier beantworten wir Fragen, die die meisten Studienanfänger haben.
- Welche Tipps gibt es für Studierende im ersten Semester?Im Beratungsnetz der Universität gibt es einen Abschnitt für Erstsemester-Studierende (jeweils bis zum Ende der zweiten Semesterwoche).
Dazu kommen Veranstaltungen wie der Willkommenstag des Instituts (meist am Freitag vor Vorlesungsbeginn), der rechtzeitig in der Rubrik Aktuell angekündigt wird oder die Erstsemesterhütte der Fachschaft Mathematik. -
Welche Studiengänge werden in der Mathematik angeboten?
- Wirtschaftsmathematik (Bachelor und Master)
ab WS 2006/2007 keine neuen Studienanfänger im Diplomstudiengang; ein neuer Bachelor- und, darauf aufbauend, Masterstudiengang sind eingerichtet. - Mathematik (Bachelor, Diplom; Masterstudiengang ab WS 2009/10; ab WS 2007/2008 keine neuen Studienanfänger im Diplomstudiengang) mit einem Neben-/Anwendungsfach: Informatik, Physik, Volks- oder Betriebswirtschaft, Geographie, Philosophie.
- Bayerischer Elite-Studiengang TOPMATH (Aufnahme nach dem vierten Semester möglich)
- Lehramt Mathematik (Gymnasium), Lehramt nicht vertieft (also Grund-, Haupt- oder Realschule) und Drittelfach.
Anmerkung: Die Begriffe 'Nebenfach' und 'Anwendungsfach' meinen das gleiche; in der einen Ordnung steht der eine, in der anderen Ordnung der andere…
- Wirtschaftsmathematik (Bachelor und Master)
- Wann kann ich mein Studium beginnen?
Allgemein bevorzugter Studienbeginn ist im Wintersemester (Vorlesungsbeginn Mitte Oktober). Zu den Terminen (z.B. Zulassungsantrag, Einschreibung) informiert das Beratungsnetz der Universität.
Die Studiengänge Mathematik (Bachelor; Master ab WS 2010/2011) und Wirtschaftsmathematik (Bachelor und Master) kann man auch im Sommersemester beginnen. Für diesen Fall gibt es einen speziellen Studienplan in den Bachelor-Studienordnungen Mathematik (§10(10), Seite 9) bzw. Wirtschaftsmathematik (§10(8), Seite 9); für die Master-Studiengänge ist ein solcher Plan nicht notwendig.
- An welchen Lehrveranstaltungen muss/sollte ich im Wintersemester 2011/2012 teilnehmen?
- Für Mathematik und Wirtschaftsmathematik Bachelor sowie
Lehramt Gymnasium:
- Analysis I (Veranstalter: Prof. C. Schultz)
- Lineare Algebra I (Veranstalter: Prof. P. Quast)
- Für Mathematik Bachelor:
- Programmierkurs (Veranstalter: Herr Kolbe)
- Für Mathematiker (Bachelor) kommen je nach Nebenfach hinzu:
- Informatik: Informatik I.
- Physik: Physik I.
- Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL)
Hierfür gilt: Es gibt einen Katalog von Veranstaltungen, die (nicht unbedingt im ersten Semester) absolviert werden müssen (vergleiche WiWi-Stundenplan 1. und 3.Semester). Im Wintersemester je nach Arbeitsbelastung aussuchen aus:- BWL:
- Einführung in die Wirtschaftswissenschaften,
- Kostenrechnung,
- Produktion und Logistik,
- Wirtschaftsinformatik,
- Bilanzierung I (Buchhaltung) -optional-.
- VWL:
- Einführung in die Wirtschaftswissenschaften,
- Mikroökonomik I,
- Makroökonomik II,
- Wirtschaftspolitik,
- Bilanzierung I (Buchhaltung) -optional-.
- BWL:
- Nebenfach Geographie oder Philosophie:
bitte die Fachstudienberater kontaktieren!
- Wirtschaftsmathematiker (Bachelor) müssen teilnehmen an
Dazu kommen Veranstaltungen (vergleiche wie oben
WiWi-Stundenplan 1. und
3.Semester) aus
- Einführung in die Wirtschaftswissenschaften,
- Kostenrechnung,
- Produktion und Logistik,
- Wirtschaftsinformatik,
- Mikroökonomik I,
- Makroökonomik II,
- Wirtschaftspolitik,
- Organisation und Personal,
- Programmierung (IT@BWL),
- Bilanzierung I (Buchhaltung) -optional-.
- Für Lehramt Gymnasium zusätzlich:
- Eine Vorlesung oder ein Seminar zur Mathematikdidaktik (siehe kommentiertes Vorlesungsverzeichnis)
- Lehramt Realschule:
- Elemente der Mathematik: Linearität (Veranstalter: Prof. J.-H. Eschenburg)
- Eine Vorlesung oder ein Seminar zur Mathematikdidaktik (siehe kommentiertes Vorlesungsverzeichnis)
- Lehramt Hauptschule (Mathematik als Didaktikfach):
- Fachdidaktische Grundvorlesung I (Veranstalter: R. Steurer)
- Fachliche Grundvorlesung (Veranstalter: Ch. Groß)
- Lehramt Hauptschule (Mathematik als Unterrichtsfach):
- Elemente der Mathematik: Linearität (Veranstalter: Prof. J.-H. Eschenburg)
- Didaktik der Geometrie, Teil 1 (Veranstalter: Ch. Groß)
- Lehramt Grundschule (Mathematik als Didaktikfach):
- Arithmetik in der Grundschule I (Veranstalterin: R. Motzer)
- Lehramt Grundschule (Mathematik als Unterrichtsfach):
- Elemente der Mathematik: Linearität (Veranstalter: Prof. J.-H. Eschenburg)
- Arithmetik in der Grundschule I (Veranstalterin: R. Motzer)
- Stundenpläne (Bachelor, 1./2.Semester)
- Für Mathematik und Wirtschaftsmathematik Bachelor sowie
Lehramt Gymnasium:
- Was ist ein(e) Vorlesung / Übung / Seminar?
- Vorlesung: Die Vorlesung ist, neben dem eigenständigen Lernen,
der Mittelpunkt des Studiums, da in dieser der neue Stoff durch
den Dozenten vermittelt wird.
Der Stoff wird in der Vorlesung meist in recht schnellem Tempo behandelt, so ist es kaum möglich, alles sofort zu verstehen. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, den Stoff zu Hause noch einmal zu wiederholen und mit Hilfe der → Übungsblätter zu üben. - Übung: Eine Übung gehört immer zu einer Vorlesung. In einer Übung werden zum einen die wöchentlich schriftlich zu bearbeitenden Übungsblätter besprochen und zum anderen wird diese Stunde genutzt, um auf Fragen zum Stoff / der Vorlesung einzugehen. Zu fast jeder Vorlesung gibt es mehrere alternative Übungsgruppen. Die Teilnehmeranzahl pro Übungsgruppe ist in etwa die einer Schulklasse, so dass das Betreuungsverhältnis sehr gut ist. Meist wird die Übungsstunde von einem Studierenden aus höherem Semester geleitet.
- Seminar: Ein Seminar ist eine Veranstaltung, in der der Dozent zuhört und die Studenten vortragen. Da die Ausarbeitung eines Seminarvortrags sehr umfangreich ist und ein tieferes Verständnis der Mathematik voraussetzt, ist erst in späteren Semestern ein Seminar vorgesehen.
- Vorlesung: Die Vorlesung ist, neben dem eigenständigen Lernen,
der Mittelpunkt des Studiums, da in dieser der neue Stoff durch
den Dozenten vermittelt wird.
- Was muss ich zum Thema »Seminar« wissen?
Ein Seminar ist eine Veranstaltung, in der der Dozent zuhört und die Studenten vortragen. Da die Ausarbeitung eines Seminarvortrags ein tieferes Verständnis der Mathematik voraussetzt, ist erst in späteren Semestern ein Seminar vorgesehen. Es kann für den einzelnen Teilnehmer der Vorbereitung und Anbahnung einer Abschlußarbeit dienen.
Da so eine Ausarbeitung sehr zeitaufwändig ist, werden die einzelnen Vortragsthemen im allgemeinen bereits am Ende des vorherigen Semesters in einer Vorbesprechung ausgegeben ('Semesterferien' sind eben keine Ferien!).Zur frühzeitigen Information über die Seminare, die im kommenden Semester angeboten werden, (z.B. Thema, Dozent und Termin der Vorbesprechung) ist auf Ansagen (in einer Vorlesung) und Aushänge (schwarzes Brett nahe des Büros) der Dozenten zu achten. Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis hilft hier meist nicht, da es zu spät erscheint. Die Web-Seite Lehre/Seminare im kommenden Semester soll helfen, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
- Was ist das KVV (Kommentierte Vorlesungsverzeichnis) und wo finde ich es?
Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis ist eine Liste der Vorlesungen und Seminare, die im jeweiligen Semester angeboten werden. Zu jeder Vorlesung stehen darin die wichtigsten Infos:
- Der Dozent, der die Veranstaltung anbietet bzw. die Vorlesung liest
- Die nötigen Vorkenntnisse für die Veranstaltung
- Mögliches Angebot einer Übung zur Vorlesung
- Grobe Inhaltsbeschreibung
- Anzahl der Leistungspunkte für die Veranstaltung
- Anzahl der Semesterwochenstunden der Veranstaltung
- Empfohlene Literaturliste
Zu finden ist das KVV über die Webseite des Instituts, Bereich Lehre. Es ist jedoch erst in höheren Semestern wirklich relevant!
Daneben gibt es im Buchhandel (kostenpflichtig!) das »Personen- und Studienverzeichnis« (PSV), das neben allen Lehrveranstaltungen der Universität viele nützliche Informationen enthält. Ein aktuelles Exemplar liegt in der Teilbibliothek Naturwissenschaften (Lageplan Gebäude L3, Richtung Strasse) zur Einsicht aus. - Was sind Übungsblätter?
Übungsblätter sind Hausaufgaben, die man innerhalb von ca. einer Woche bearbeiten muss. In der ersten Vorlesung wird ein Termin gesagt, an dem man dann seine ausgearbeiteten Lösungen abgeben muss. In der Regel wirft man die -- normalerweise mit Namen und Übungsgruppe versehenen -- Blätter in den passend beschrifteten Briefkasten gleich im Eingang des Mathematikinstituts ein. Die Blätter werden dann vom Übungsgruppenleiter korrigiert und in einer der nächsten Übungen zurückgegeben.
Je nach Qualität bekommt man dann auf seine Lösungen Übungspunkte. Teilweise ist die Zulassung zur Klausur am Ende des Semesters beschränkt, dass heißt, es ist nötig, dass ein bestimmter Anteil der Übungsaufgaben richtig bearbeitet ist. Derartige Kriterien werden spätestens zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
Ohne Bearbeitung von Übungsaufgaben ist das Bestehen von Klausuren nicht möglich.
- Was sind Leistungspunkte (LP) / Prüfungsmodule?
Leistungspunkte sind eine Maßeinheit, in der gemessen wird, wie viel Aufwand man für eine bestimmte Veranstaltung investieren muss. Leistungspunkte erwirbt man während des Studiums durch Ablegen von Prüfungen zu einzelnen Veranstaltungen (=Prüfungsmodule). Sie sind mit Noten bewertet, aus denen am Ende des Studiums (oder im Vordiplom) die Gesamtnoten errechnet werden. Prüfungsmodule sind also Bausteine der endgültigen Vordiplom/Diplom/Bachelor/Master-Prüfung, die studienbegleitend absolviert werden.
Praktisch muss man für den erfolgreichen Abschluss des Studiums je nach Abschluss eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten erreichen (Diplom: 270 LP; Bachelor: 180 LP; Master: 120 LP). Im KVV steht bei jeder Veranstaltung, wie viele LP sie bringt.
Für Lehramtsstudenten sind Leistungspunkte (noch) irrelevant.
- Was ist ein abhängiges/unabhängiges Prüfungsmodul?
Im Zuge der Studiengangs-Reform mit der Umstellung von Diplom- auf Bachelor- und Master-Abschlüsse wurden Prüfungsmodule eingeführt, die unabhängig von einer vorher gehaltenen Vorlesung angeboten werden. Zumeist beziehen sie sich jedoch auf den Stoff derjenigen Vorlesung, die vorher zuletzt zum gleichen Thema gehalten wurde.
Ein abhängiges Prüfungsmodul besteht aus einer Vorlesung (mit oder ohne Übung) und einer "im zeitlichen Zusammenhang stehenden" Prüfung, die im allgemeinen kurz vor oder nach dem Vorlesungsende stattfindet.
Ein unabhängiges Prüfungsmodul ist eines, das unabhängig von einer Vorlesung, die den Stoff der Prüfung behandelt, angeboten wird. Ein solches Modul findet im allgemeinen zu Beginn eines Semesters kurz vor Vorlesungsbeginn statt.
Zu jedem dieser Prüfungsmodule ist eine eigene Anmeldung erforderlich, die an Fristen gebunden sein kann!
Siehe auch "Leistungspunkte"
- Was ist das 'Modulhandbuch'?
Am Ende jedes Semesters beschließt der Fakultätsrat für jeden Studiengang (außer Diplom) ein 'Modulhandbuch' für das kommende Semester. Darin sind alle Veranstaltungen gelistet, deren Leistungspunkte -nach bestandener Prüfung- im jeweiligen Studiengang eingebracht werden können. Ferner sind dort Dozent, Prüfungsform und -stichwortartig- Lehrinhalte genannt.
- Was ist 'Digicampus' bzw. 'Stud.IP'?
'Digicampus' bzw. 'Stud.IP' ist eine Lehrveranstaltungs-Verwaltungs-Software. Dozenten tragen ihre Veranstaltungen ein, Studierende können sich zur Teilnahme anmelden. In dem System werden Übungsgruppen eingeteilt, Übungsblätter und sonstige Unterlagen online gestellt und bei Bedarf aktuelle Meldungen verbreitet. Foren und eigene Homepages gehören ebenfalls dazu.
Die Anmeldung mit Stud.IP ist keine offizielle Anmeldung zu einem Prüfungsmodul. Diese geschieht entweder online mittels 'Studis' oder -klassisch- mit Autogramm auf einem Anmeldebogen.
Einen Zugang zu Stud.IP gibt es im Bereich Lehre der Webseiten des Mathematischen Instituts oder hier.
- Was ist 'Studis'?
'Studis' verwaltet Prüfungsmodule und Prüfungsleistungen der einzelnen Studierenden. Wer sich in diesem System zu einer Prüfung an- und nicht vorzeitig wieder ab-meldet, erhält für diese Prüfung eine Note. Im Falle eines Nicht-Antretens ist dies ein 'Nicht bestanden'; Ausnahmen regelt die Prüfungsordnung. Studis prüft bei der Anmeldung auch, ob sie nach den Regeln der Prüfungsordnung diesem Studierenden in seinem Studiengang überhaupt noch erlaubt ist; dabei spielt auch der Zeitpunkt des Studienbeginns eine Rolle.
Die Anmeldung zu den einzelnen Prüfungsmodulen erfolgt im Bereich Mathematik jeweils zweimal je zwei Wochen im Semester. Bei 'abhängigen' Modulen liegt diese Anmeldefrist etwa in der Mitte der Vorlesungszeit; beachten Sie die Ansagen der Dozenten und etwaige Ankündigungen im Internet. 'Unabhängige' Module werden im allgemeinen am Ende der Semesterferien geprüft; ihre Anmeldefrist endet circa zwei Wochen vor Beginn der Vorlesungszeit.
- Was ist die Prüfungs- und Studienordnung?
In der Prüfungsordnung (PO) werden die gesamten Prüfungsmodalitäten geregelt. Dort steht z.B., wie viele Leistungspunkte pro Veranstaltung man bekommt oder welche Vorlesungen man hören muss.
Die Studienordnung (StO) gibt eine Anleitung zum Verlauf des Studiums.
Die Ordnungen sind für jeden Studiengang verschieden; alle (außer der Lehramts-PO) sind in der Rechtssammlung der Universität veröffentlicht. Sie sollten sich im Laufe der ersten Semester darin informieren, welche Leistungen von Ihnen verlangt werden (PO), und wie dies möglich ist (StO)! - Was ist die LPO I?
Die LPO I -- ausgeschrieben die »Lehramtsprüfungsordnung« -- ist die Prüfungsordnung für Lehramtsstudenten. Sie ist online verfügbar.
- Was ist ein Lehrstuhl und wo finde ich ihn?
Ein Lehrstuhl ist eine Einheit, die aus einem oder mehreren Professoren und mehreren wissenschaftlichen Mitarbeitern/Assistenten besteht. Alle Lehrstühle des Instituts für Mathematik findet man im Mathematik-Gebäude (Lageplan Gebäude L1) im 1. und 2. Stock (Ebene 2 und 3). Jeder Lehrstuhl beschäftigt sich mit einem anderen Forschungsgebiet der Mathematik. Eine Liste der Lehrstühle mit Links zu deren Webseiten finden Sie hier.
- Was ist die Fachschaft und wo findet man sie?
Die Fachschaft ist die Vertretung der Studierenden. Sie hat ein Büro im Gebäude Mathematik/Informatik (Lageplan Gebäude L1, Ebene 2 am Hauptaufgang) und eigene Internetseiten.
- Was bedeutet »c.t.« / »s.t.«?
- c.t. -- ausgeschrieben »cum tempore« -- bedeutet, dass die Veranstaltung eine Viertelstunde später anfängt als angegeben.
- s.t. -- ausgeschrieben »sine tempore« -- bedeutet, dass die Veranstaltung genau zur genannten Zeit anfängt.
Wenn bei einem Termin weder 'c.t.' noch 's.t.' angegeben ist, hängt die »wahre Anfangszeit« davon ab, ob die Zeitangabe auch die Minuten nennt: falls ja, ist 's.t.' gemeint, sonst 'c.t.'. Im letzteren Fall ist es aber sicherer, den ersten Veranstaltungs-Termin zur vollen Stunde anzunehmen und entsprechend zu erscheinen...
Beispiele:
'16 Uhr' ist gleichbedeutend mit '16 Uhr c.t.' und meint '16:15 Uhr'.
'16:00 Uhr' ist gleichbedeutend mit '16 Uhr s.t.' und bedeuted 'genau um 16 Uhr'. - Was ist ein Schein?
Begriff für den Nachweis für eine erfolgreich abgeschlossene Veranstaltung, das heißt für ein bestandenes Prüfungsmodul. Auf dem Schein sind sowohl die Note als auch die Leistungspunkte der Veranstaltung notiert.
- Was sind SWS (Semesterwochenstunden)?
SWS -- oder ausgeschrieben Semesterwochenstunden -- bezeichnet die Anzahl der Stunden, die die Vorlesungen / Übungen / Seminare pro Woche haben. Dabei werden in der Regel zwei SWS zu einer Doppelstunde zusammengefasst.
- Was ist ein Hauptfach (=Schwerpunktfach)?
Das Hauptfach in den hier genannten Studiengängen ist die Mathematik. Das heißt, dass hier der Hauptarbeitsaufwand geleistet werden muss.
- Was sind Nebenfächer (=Anwendungsfächer)?
Im Studiengang Diplom Mathematik muss man neben den Mathematikveranstaltungen auch Veranstaltungen aus einem anderen Fachgebiet besuchen. Als mögliche Nebenfächer kommen in Frage: Informatik, Physik, Geographie, Philosophie, BWL oder VWL. In der Wirtschaftsmathematik sind BWL oder VWL und Informatik Teilfächer. In diesem Studiengang ist es auch möglich, die Abschlussarbeit in BWL oder VWL mit mathematischem Schwerpunkt zu schreiben.
- Wo finde ich Ansprechpartner?
Auf Fragen zum Studien-Umfeld sollte es im Beratungsnetz der Universität Antworten geben. Spezielle Fragen zum Studium der Mathematik oder Wirtschaftsmathematik beantworten:
Mathematik und Wirtschaftsmathematik Prof. Dr. Fritz Colonius, Tel. 598-2246, Zi. L1-3035
Di 09:00-11:00 und nach VereinbarungMathematik in den Lehramtsstudiengängen Prof. Dr. Jost-Hinrich Eschenburg, Tel. 598-2208, Zi. L1-3020
Di 10:00-12:00 und nach VereinbarungLeistungspunktesystem Prof. Dr. Karl Heinz Borgwardt, Tel. 598-2234, Zi. L1-3027
nach VereinbarungDidaktik der Mathematik (Grundschule) Dr. Renate Motzer, Tel. 598-5517/2492, Zi. D1-1030
Mi 11:00-12:00Didaktik der Mathematik (Hauptschule) Dr. Christian Groß, Tel. 598-2497/2492, Zi. D1-1027
nach VereinbarungDidaktik der Mathematik (Realschule und Gymnasium) Prof. Dr. Volker Ulm, Tel. 598-2494/2492, Zi. 2022
Di 10:00-12:00Spezialfragen zu wirtschaftswissenschaftlichen Vertiefungsfächern oder zum Neben- bzw. Anwendungsfach stellen Sie am besten den jeweiligen Studienfachberatern.
Das Angebot an Lehrveranstaltungen finden Sie im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis. - Welche der Vorlesungen / Übungen, die auf dem Stundenplan stehen, muss man besuchen?
Im Internet wird immer rechtzeitig vor Semesterbeginn die aktuellen Stundenpläne online gestellt. Um nun zu wissen, welche der abgedruckten Vorlesungen / Übungen man besuchen muss, muss man das KVV zu Rate ziehen. Ist dort angegeben, dass die Vorlesung 4+2 SWS hat, so heißt das, dass man in der Woche zwei Vorlesungstermine und einen Übungstermin zu je 2×45 Minuten hat. Dabei sind beide Vorlesungstermine verpflichtend.
Anders ist es z.B., wenn im KVV steht, dass die Vorlesung nur 2 SWS hat. Dann muss man pro Woche nur einen Vorlesungstermin und keine Übung besuchen. Stehen im Stundenplan jedoch für diese Vorlesung mehrere Termine (meist in BWL/VWL-Vorlesungen), so kann man sich einen Termin davon aussuchen, da in allen Veranstaltungen dasselbe erzählt wird.
Grundsätzlich gilt, dass die Übungstermine auf dem Stundenplan noch nicht fest sind. Das heißt, auch wenn auf dem Stundenplan z.B. steht, dass am Mittwoch um 12:30 Uhr zwei Übungen zur Analysis I angeboten werden, so ist nicht sicher, ob überhaupt eine Übung am Mittwoch stattfindet.
- Wann muss man sich auf ein Anwendungsfach festlegen?
Prinzipiell muss man sich für ein Anwendungsfach erst dann festlegen, wenn man ein Zeugnis von der Universität haben möchte, z.B. ein Vordiplom / Diplom / Bachelor / Master. Es ist jedoch ratsam, sich schon im ersten Semester auf das Anwendungsfach festzulegen, da man sonst Schwierigkeiten bekommt, alle Scheine in der erforderlichen Zeit zu machen.
Wenn man noch unschlüssig ist, welches Anwendungsfach man belegen soll, dann ist es ratsam, in den ersten Wochen des ersten Semesters sich in einige Vorlesungen der verschiedenen Anwendungsfächer zu setzen und zu sehen, was einem besser gefällt.
- Wie sollte die Studienplanung in meinem Fach aussehen?
In der Studienordnung zum jeweiligen Studiengang gibt es eine Tabelle, wie eine Studienplanung aussehen kann, die innerhalb der Regelstudienzeit zum Abschluss führt. Diese Planung setzt das Bestehen aller Klausuren im ersten Versuch voraus, lässt aber genug Zeit für einen zweiten.
- Fürs erste Semester: Siehe Erstsemester-Veranstaltungen.
- Für die weitere Studienplanung:
- Diplom-Mathematik: Studienordnung §12(6), Seite 11, gültig seit 16.6.2003
(ab dem WS 2007/2008: keine Studienanfänger in Diplom-Mathematik!) - Bachelor Mathematik: Studienordnung §10(10), Seite 8f., gültig ab 1.10.2007
- Diplom-Wirtschaftsmathematik: Studienordnung §11(7), Seite 12f. und §13(3), Seite 17, gültig seit 1.10.2000
(ab dem WS 2006/2007: keine Studienanfänger in Diplom-WiMa!) - Bachelor Wirtschaftsmathematik: Studienordnung §10(8), Seite 8f. und §§11-12, Seite 9ff, gültig seit 1.10.2005
- Lehramt Mathematik: Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I)
- Diplom-Mathematik: Studienordnung §12(6), Seite 11, gültig seit 16.6.2003
Hinweis: "Ältere Semester" studieren mitunter nicht nach den hier verlinkten Ordnungen; sie sollten sich in der Rechtssammlung informieren!
- Gilt in den Vorlesungen / Übungen Anwesenheitspflicht?
Wie lang dauert eine Stunde?Theoretisch: Nein. Praktisch ist es so, dass man den Stoff, der in einer Vorlesung / Übung behandelt wurde, selber nachholen muss, da es in den Vorlesungen in der Regel keine Wiederholung gibt. Somit ist es ausgesprochen sinnvoll, an allen Veranstaltungen teilzunehmen.
Im KVV steht z.B., dass eine Vorlesung + Übung 4+2 SWS hat. Das heißt, pro Woche hat man 4 Stunden Vorlesung und 2 Stunden Übung. In der Universität (wie in der Schule) hat eine Stunde nur 45 Minuten. Üblicherweise dauern Vorlesungen/Übungen jeweils 2×45=90 Minuten.
- Was ist die Regelstudienzeit?
Die Regelstudienzeit soll "in der Regel" ausreichen, um das Studium erfolgreich abzuschliessen. Für den Diplom-Abschluss sind dies 9 Semester, für den Bachelor 6, für den Master 4 Semester (Mathematik und Wirtschaftsmathematik). In der Studienordnung jedes Studienganges, zu finden in der Rechtssammlung der Universität, findet man eine Tabelle, wie man das Studium in dieser Zeit absolvieren kann:
- Diplom-Mathematik: Studienordnung §12(6), Seite 11, gültig seit 16.6.2003
- Bachelor Mathematik: Studienordnung §10(10), Seite 8f., gültig ab 1.10.2007
- Diplom-Wirtschaftsmathematik: Studienordnung §11(7), Seite 12f. und §13(3), Seite 17, gültig seit 1.10.2000
- Bachelor Wirtschaftsmathematik: Studienordnung §11(8), Seite 14 und §13(3), Seite 17, gültig seit 1.10.2000
- Wie wird eine (Gesamt-)Note berechnet?
Jeder prüfungsrelevanten Veranstaltungen sind Leistungspunkte (LP) zugeordnet; die meisten dieser Veranstaltungen werden benotet. Ist die Note 4.0 oder besser, gilt die Veranstaltung als bestanden; sie kann in die Zwischenprüfung (Vordiplom) bzw. den Abschluss (Diplom, Bachelor oder Master) eingebracht werden. Dort geht die Note der Veranstaltung mit dem Gewicht der Veranstaltung (Anzahl ihrer Leistungspunkte dividiert durch die Gesamtzahl der einzubringenden benoteten LP) in die Gesamtnote ein (»gewichtetes arithmetisches Mittel«).
Wer es gerne formaler erklärt hat, schaut in die Prüfungsordnung seines Studienganges (Rechtssammlung). - Was heisst »WS« bzw. »SS«?
Winter- bzw. Sommer-Semester. Die Vorlesungen im Wintersemester laufen von Mitte Oktober bis Mitte Februar (darin Weihnachtsferien: ca. 24.Dezember bis 6.Januar), die im Sommersemester von Mitte April bis Mitte Juli. Die genauen Daten stehen jeweils im KVV. In den "Semesterferien" können ebenfalls prüfungsrelevante Veranstaltungen stattfinden: z.B. Klausuren oder das Betriebspraktikum.
- Sind Semesterferien wirklich Ferien?
Im Prinzip: Nein! Der offizielle Begriff lautet »vorlesungsfreie Zeit«, und es können in dieser Zeit durchaus prüfungsrelevante Veranstaltungen stattfinden: z.B. Klausuren oder das Betriebspraktikum.
- Wie finde ich etwas in der Bibliothek?
Neben Vorlesungen/Übungen und Seminaren ist das Literatur-Studium ein wichtiger Teil des Studiums. Lehrbücher (vorlesungsbegleitend) und Fachzeitschriften (als Grundlage für Seminare und Abschlussarbeiten) befinden sich in den verschiedenen Abteilungen der Universitätsbibliothek. Wie man das gesuchte Buch findet, wird wöchentlich in Einführungskursen der Bibliothek erklärt. Die Termine werden online oder durch Aushang (z.B. an der Teilbibliothek Naturwissenschaften) bekannt gegeben.
Teilbibliothek: Literatur zu den Fachgebieten Mathematik, Physik und (teilweise) Informatik findet man in der Teilbibliothek Naturwissenschaften ("TN"; Gebäude Mathematik/Informatik, in Richtung Strasse).
- Was brauche ich an Computer Hard- und Software?
Es gibt auf dem Campus mehrere Computer-Räume, sogenannte CIP-Räume (CIP = Computer-Investitions-Programm), die jeder Studierende kostenlos (meist bis auf Papier nach Verbrauch) nutzen kann. Diese Räume erfeuen sich jedoch sehr großer Beliebtheit, so dass ein eigener Rechner durchaus hilfreich ist.
Über das Rechenzentrum ist für Studierende und Beschäftigte der Universität einiges an Software günstig zu erwerben.